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Christliche Pfadfinderschaft Dreieich

Stamm Wild Cats, Offenbach

Manchmal frage ich mich, warum ich das alles eigentlich mache…

Wenn ich mich in der brütend heißen Sonne mit 20 Kilo Gepäck auf dem Rücken einen Berg hochquäle, die Füße brennen und die Beine auch nicht mehr so wirklich mitspielen. Oder wenn ich durch den strömenden Regen renne, Zelte abspanne und bis auf die Unterhose durchnässt bin…

Aber wenn ich dann oben auf dem Berg angekommen bin, mit einem fantastischen Ausblick belohnt werde und ich auch ein bisschen über meine Grenzen gehen musste, aber es geschafft habe, weiß ich, dass die Mühen sich gelohnt haben. Und wenn wir uns dann nach dem Zelte abspannen, am Feuer wärmen und die Schuhe trocknen lassen, lachen wir darüber, was wir erlebt haben und welche Herausforderungen uns das Wetter gestellt hat.

Natürlich überwiegen letztendlich immer die schönen, statt der weniger schönen Erlebnisse. Wie zum Beispiel, wenn man es sich an einem schönen Sommertag auf dem Lagerplatz gemütlich macht, die Klampfe gezupft und gesungen wird. Oder die vielen Freundschaften die sich in dieser Zeit entwickeln und die Tage die man mit seinen alten und auch neugewonnen Freunden verbringen kann. Auch der bunte Abend auf dem Pfingstlager ist immer wieder ein lustiges Spektakel, an dem die Gruppen sich gegenseitig selbstgeschriebene Lieder oder selbstentwickelte Theaterstücke vorführen und präsentieren.

Ein Pfadfinderleben fängt schon mit jungen Jahren an. Die „Kleinen“, also die Wölflinge, bekommen hier schon früh spielerisch Pfadfinderwissen und soziales Miteinandersein beigebracht. Je älter man wird, umso mehr wachsen natürlich auch die Aufgaben und die Verantwortungen, die jeder tragen muss. Das bedeutet, dass auch Gruppen und Ämter innerhalb einer Gruppe, also dem Stamm, übernommen werden müssen.

Damit auch niemand Fernweh bekommt, organisieren wir mindestens einmal im Jahr Auslandsbesuche und bereisen ferne Länder. Wenn wir verreisen, also auf Fahrt gehen, haben wir unser ganzes Hab und Gut im Rucksack. Dazu gehören auch unsere eigenen Häuser – unsere Zelte.

Selbst auf dem evangelischen Kirchentag sind wir schon seit Jahren als Helfer dabei und erleben dort neue Abenteuer und knüpfen neue Kontakte und Freundschaften.

Also wenn ich damit euer Interesse geweckt und euch das Pfadfinderleben etwas schmackhafter gemacht haben sollte, seid ihr herzlich eingeladen einfach mal vorbeizuschauen und euch selbst davon zu überzeugen!  

Gut Pfad

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