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Die Kandidierenden für den Kirchenvorstand der Evangelischen Mirjamgemeinde

Insgesamt 12 Personen haben sich bereit erklärt bei der Kirchenvorstandswahl am 13.6.2021 für den Kirchenvorstand der Evangelischen Mirjamgemeinde Offenbach zu kandidieren.

 

Niklas Alt

Die wöchentliche Kindergruppe war mein erster bewusster Bezugspunkt zur (damals noch) Paul-Gerhardt-Gemeinde. Danach ging es weiter mit Herbstfreizeiten. Meine Konfirmation machte ich bereits gemeinsam mit den Konfirmanden der vier Gemeinden, die sich kaum zwei Jahre später zur Mirjamgemeinde zusammenschlossen.

Als ich mit 18 zu alt wurde, um als Teilnehmer an HFZs teilnehmen zu können, wurde ich Teamer und bin seither ehrenamtlich an der Planung und Durchführung verschiedener Angebote für Jugendliche an der „Paula“ beteiligt: Lagerfeuer, gemeinsames Kochen, Freizeiten.

Im Kirchenvorstand möchte ich mich für den Wiederaufbau und die Erhaltung der Jugendarbeit am Standort Paul-Gerhardt-Haus einsetzen, die durch das Wegfallen der Gemeindepädagogin und des Jugendpfarrers und jetzt auch noch durch die Pandemie in letzter Zeit sehr gelitten hat. Außerdem will ich versuchen, die Gemeinde durch generationenübergreifende Projekte enger zu verbinden.

 

 

Hamid Aminfard, 30 Jahre alt, Breitbandtechniker und selbstständiger Vertriebspartner der Vodafone GmbH

Im Jahr 2016 wurde ich als iranischer Flüchtling in Deutschland mit offenen Armen aufgenommen. Die Kirche hat mich und meine Familie von Anfang an unterstützt, uns in vielen Fragen geholfen und in besonderem Maße Halt und Kraft gegeben.

Von 2016 - 2019 war ich bereits aktives Mitglied der Kirchengemeinde Wolfhagen, bis ich 2019 nach Offenbach gezogen bin.

Als Kirchenvorstand möchte ich mich in der Gemeinschaft so gut es geht einbringen und mit Gottes Hilfe ebenfalls so gut helfen wie ich kann, um auch anderen die Hilfe zukommen zu lassen, welche mir zu teil wurde.

 

 

Dorothea Brandt-Schöneck, 74 Jahre, seit 12 Jahren im Kirchenvorstand

Mein Leben ist sehr mit der Lutherkirche und dem Paul-Gerhardt-Haus verbunden.

Die Kindheit verbrachte ich bis 1957 in der Luthergemeinde Süd-Ost und dann meine Jugend im Keller des Paul-Gerhardt Hauses.

Vor 12 Jahren waren wir im Kirchenvorstand in einer Aufbruchstimmung. Leider hat sich nichts so entwickelt, wie wir es geplant und erhofft haben.

So sind wir in der Situation, uns wieder neu auszurichten und mit neuen Pfarrern und einer neuen Gemeindepädagogin eine gute Arbeit aufzubauen. Dabei will ich nochmals helfen.

 

 

Stefan Buch, 50 Jahre

Die Lutherkirche ist für mich seit frühester Kindheit Heimat: Taufe, Kindergarten, Konfirmation, verschiedene Kinder- und Jugendgruppen, Gemeindejugendvertretung, u.v.m. Darüber hinaus war ich jahrelang in der Jugendarbeit auf Dekanats-, Landeskirchen- und Bundesebene in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich tätig. Dort habe ich viel über Gremienarbeit und kirchliche Strukturen gelernt, was auch heute noch hilfreich ist.

Seit einigen Jahren engagiere ich mich für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde. Ich mache Pressearbeit, gestalte die Internetseite und arbeite im Redaktionskreis des Gemeindebriefs mit.

Seit 2008 bin ich im Kirchenvorstand. Dort möchte ich auch weiterhin bei der Ausgestaltung der Gegenwart und Zukunft unserer Gemeinde mitarbeiten. Hier stehen ja einige größere Aufgaben an, so u.a. Erstellung eines Gebäudeentwicklungskonzepts und die Weiterentwicklung der kirchlichen Orte. Aber auch die ganz normale und alltägliche Gremien- und Ausschussarbeit finde ich wichtig und spannend.

Wichtig ist mir auch immer der Blick über den eigenen Kirchturm. So vertrete ich die Mirjamgemeinde in der Stadtsynode des Dekanates Frankfurt und Offenbach und der Regionalversammlung des Ev. Regionalverbands Frankfurt und Offenbach. Ebenso bin ich für das Dekanat Frankfurt und Offenbach Mitglied in der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

 

 

Rüdiger Kaiser, 60 Jahre, Versicherungsfachmann

Ich lebe seit 32 Jahren in Offenbach und gehöre nunmehr seit fast 22 Jahren dem Kirchenvorstand an, zunächst in der damaligen Lauterborngemeinde und seit 2014 in der neugegründeten Mirjamgemeinde.

Bis 2014 war ich in verschiedenen Gremien und Ausschüssen tätig und bin seit nunmehr sieben Jahren auch als Prädikant in Offenbachs Gemeinden tätig. Diese ehrenamtliche Verkündigungs-Tätigkeit macht mir sehr große Freude.

Im neugewählten Kirchenvorstand liegen mir zwei Themen-Schwerpunkte am Herzen, um die ich mich verstärkt kümmern möchte:
Zum einen die Diakonische Arbeit. Ich möchte mich mit dafür speziellen Aufgaben verstärkt kümmern, denn mir sind die Begegnung und die Verständigung in unserer Mirjamgemeinde ein echtes Anliegen. Außerdem stellen sich für mich persönlich, dieses und die folgenden fünf Jahre der Amtszeit, eine ganz besondere und zukunftsorientierte Herausforderung dar. Es bedarf großer Energie und Kraftanstrengung, um eine Neugestaltung/Bau des Paul-Gerhardt-Hauses zu realisieren. Und das wiederum bedeutet für mich, dass dies, im besten Sinne, nur möglich sein wird, wenn wir als Kirchenvorstand gemeinsam, kontinuierlich, verlässlich und beständig, mit vereinten Ideen und Kräften, an dieser wichtigen Aufgabe arbeiten und dadurch unser Ziel erreichen. Dafür stehe ich und werde ich mich einsetzen.

 

 

Gerhard Paul, 67 Jahre, Pensionär

Ich bin seit 20 Jahren im Kirchenvorstand tätig und möchte meine Erfahrung insbesondere für den kirchlichen Ort Paul-Gerhardt-Haus einbringen. Da die Mirjamgemeinde in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen steht, ist ein starker Kirchenvorstand notwendig.

Neben den organisatorischen Aufgaben ist es ein lohnendes Ziel, das, was unsere offene Jugendarbeit ausgemacht hat, zu erhalten und zu fördern.

Das kirchliche Leben wollen wir weitergestalten. Insbesondere sind neue Gottesdienstformen zu erfinden, um alle Gemeindemitglieder zu erreichen.

In welcher Form das gemeinschaftliche Leben in Gruppen und Kreisen, wie Seniorentreffen, Singkreis, Kirchencafe und Geburtstagstreffen möglich sein werden, gilt es zu erkunden.

 

 

Simon Sann

Kirche muss leben. Das gilt für die geistlichen, aber auch für die weltlichen Dinge. Vielleicht würde man bei diesen dann „funktionieren“ sagen. Diese Standbeine mit zu pflegen, ist mir ein Anliegen.

Getauft wurde ich damals in der Lutherkirche und später konfirmiert im Paul-Gerhardt-Haus. Danach ging es weiter mit der Begleitung von Freizeit- und Ferienangeboten. Seit 2016 vertrete ich diesen Engagement-Bereich auch in der EJVD (Evangelische Jugendvertretung im Dekanat) und seit 2019 sitze ich für die EJVD auch im Stadtjugendring Offenbach.

Neben diesem half ich auch bei der Begleitung der Konfirmanden. Diese Vielschichtigkeit der Einbringungsmöglichkeiten hier im Ehrenamt ist beeindruckend und herausfordernd zugleich. Da ich möchte, dass Kirche lebendig bleibt, will ich mich weiter einbringen und dabei helfen, dass in Zeiten von großem Wandel und Ungewissheit für uns alle weiterhin ein Ort besteht, bei dem man immer die Gewissheit hat, dass dieser einem Sicherheit und Halt geben kann.

 

 

Florian Seng, 21 Jahre, Azubi als Betriebselektroniker

2010 bin ich auf meine erste Herbstfreizeit gefahren. Acht davon habe ich mitgemacht,die Hälfte als Teamer.

Nach der Konfirmation fühlte ich mich im Paula-Keller zuhause. Hier machte ich auch mein Freiwilliges Soziales Jahr und drei Jahre als Konfiteamer. Zudem bin ich Vertreter der Paula in der evangelischen Jugendvertretung Offenbach und der evangelischen Jugendvertretung Hessen/Nassau.

Ich setze mich bei allen Festen im Festausschuss ein und würde mich freuen, auch im Kirchenvorstand aufgenommen zu werden, um für eine schöne Zukunft der Paula zu sorgen.

 

 

Inge Sentker, Grundschullehrerin von 1973-2015, Pensionärin

Seit meiner frühesten Jugend bin ich der Kirchenmusik sehr verbunden. Das Singen in der Offenbacher Kantorei ist ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens.

Die Lutherkirche ist für mich ein Ort meiner musikalischen Heimat. Ich möchte mich im Kirchenvorstand für die Belange der Offenbacher Kantorei einsetzen.

 

 

Sandra Sorgenfrei, 29 Jahre jung, angehende Gymnasiallehrerin mit den Fächern Englisch und Politik

Seit 2019 bin ich im Kirchenvorstand tätig. Ich wurde in Luther getauft und konfirmiert.Meine Jugend habe ich in der Paula verbracht. Viele Jahre war ich ehrenamtlich bei der Evangelischen Jugend tätig, so ist mir auch heute noch der Kontakt zum Dekanat wichtig.

Zusätzlich engagiere ich mich bei der ökumenischen Initiative Essen und Wärme, freue mich über spontane Aktionen mit anderen Gemeinden und kann es kaum abwarten, wenn gemeinsames Sitzen im Grünen, Singen und Feiern wieder möglich sind.

Für die nächsten sechs Jahre wünsche ich mir noch bessere Vernetzung unter den Gemeinden, tolle Projekte und neue Ideen, dass Mirjam lebt!

 

 

Ute Wagner, 65 Jahre

Nachdem ich 46 Jahre im öffentlichen Dienst und dort im Sozialbereich tätig gewesen bin, war für mich nach Beendigung meines Berufslebens vor zwei Jahren klar, dass ich weiterhin auf irgendeine sinnvolle Weise für Menschen da sein und mit Menschen zu tun haben möchte.

Nach einer Zeit des Ausprobierens führte mich mein Weg zur Gemeindearbeit in die Lutherkirche. Hier bin ich nun seit Dezember 2019 ehrenamtlich im Kirchenvorstand tätig. Besondere Freude bereitet es mir, den Gottesdienst mitzugestalten.

Ich würde mich freuen, wenn ich durch meine Wahl die Gelegenheit hätte, noch mehr Erfahrungswerte zu sammeln, um mich noch tiefergehend für die anstehenden Herausforderungen in der Gemeinde und für die Menschen dort einsetzen zu können.

 

 

 

Karin Wendel, 61 Jahre, angestellt bei der Stadtbücherei Frankfurt

Bis jetzt habe ich nur bei den Gemeindefesten mitgeholfen, aber schon länger denke ich, dass ich mich gerne mehr einbringen würde. Das hat auch mit dem Zusammenhalt zu tun, den man spürt.

Als ich von der Umgestaltung des Paul-Gerhardt-Hauses hörte, wusste ich, dass der Moment gekommen ist, nicht nur von der Seitenlinie zu kommentieren, sondern mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Ich bin gespannt!

 

 

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