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Einfühlsame Beratung und Begleitung statt Bluttest als Kassenleistung

"Behinderung ist kein lästiger Betriebsunfall. Auch Menschen, die Trisomie 21 oder eine andere Behinderung haben, gehören in Gottes Welt." Dies sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, zu der Debatte im Deutschen Bundestag über die Frage ob vorgeburtliche genetische Bluttests künftig von der Gesetzlichen Krankenversicherung als Regelleistung bezahlt werden sollen.

"Paare, die vor der schweren Entscheidung stehen, wie es mit der Schwangerschaft angesichts einer möglichen Trisomie 21 weitergehen soll, brauchen keinen Bluttest als Kassenleistung", so Rekowski weiter, "sondern vor allem einfühlsame Beratung und kompetente Begleitung, auch für die Zeit nach der Geburt. Denn eine menschenwürdige Gesellschaft entsteht nicht durch die Selektion nach Normen, sondern durch eine weitreichende Inklusion der Familien mit behinderten oder kranken Kindern."

 


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