Menu
Menü
X

Mahnwache als Zeichen der Verbundenheit mit Jüdinnen und Juden

Vor der Synagoge im Frankfurter Westend, Freiherr-vom-Stein-Straße 30 (U-Bahn-Haltestelle: Westend), gibt es zu Beginn des Schabbat Freitag, 11. Oktober 2019, 18 Uhr, eine Mahnwache. „Wir stehen auf gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit. Wir wollen ein Zeichen setzen der Solidarität und des Mitgefühls. Es ist uns wichtig, dass Jüdinnen und Juden sich ohne Angst zum Gebet versammeln können“, heißt es in dem Aufruf, den die Gedenkgruppe der Evangelischen Dreikönigsgemeinde Frankfurt formuliert hat zu dem Hashtag „#GemeinsamFriedenStiften“, den auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) benutzt.

Es solle im Westend ein Zeichen geben: „Wir stehen an Eurer Seite. Verspottung, Verletzung und Attacken gegen jüdisches Leben müssen ein Ende haben!“, heißt es in dem Aufruf der Gedenkgruppe der Dreikönigsgemeinde. Eine halbe Stunde nach Beginn der Mahnwache, ab 18.30 Uhr, betet die Jüdische Gemeinde zu Beginn des Schabbat. Mit Kerzen sollen möglichst viele vor den Türen ein stilles – aber deutliches – Zeichen setzen. Die Gedenkgruppe der Evangelischen Dreikönigsgemeinde Frankfurt lädt herzlich ein, sich kurzfristig diesem Signal der Solidarität anzuschließen. „Setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen Hass, Gewalt und Terror!“ heißt es am Ende des Aufrufs.

Die Veranstaltung ist bei der Polizei angemeldet.


top