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Protest

Mirjamgemeinde unterstützt Protest gegen Höcke-Besuch

Mit der Bitte, gemeinsam ein solidarisches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Hass zu setzen, hat sich der Kirchenvorstand der Evangelischen Mirjamgemeinde an die anderen christlichen Gemeinden in Offenbach gewandt. Hintergrund ist die Ankündigung der AfD, Björn Höcke für den 4. März 2021, einzuladen, nachdem sein für den 12. Februar angekündigter Auftritt abgesagt wurde.

„Der Ort wird das Mahnmal für die Opfer des Faschismus vor dem Offenbacher Rathaus sein, ausgerechnet hier wird er sein rechtsextremes Gedankengut verbreiten“, dagegen müsse ein Zeichen gesetzt werden in Form von Glockenläuten und Gebet, heißt es in dem Schreiben des Kirchenvorstandes. „Dieser Aufruf zum Gebet ist ein Beitrag zur Abwehr von Rassismus und Ausgrenzung in Offenbach. Wir fühlen uns darin verbunden mit den vielen Initiativen, die am 4. März die Stimme für ein gutes Miteinander in Offenbach erheben werden“, sagt Prodekanin Ursula Schoen zu der Initiative der Mirjamgemeinde.

Um 13.30 Uhr wird es an der Berliner Straße/Ecke Kaiserstraße Büsing-Park eine Gegenkundgebung des Aktionsbündnisses Bunt statt Braun geben, die die Mirjamgemeinde unterstützt.

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Mirjamgemeinde will darüber hinaus ein klares, deutlich hörbares Zeichen des Protestes setzen und lädt die anderen Gemeinden zu einem stillen Gebet und lautem, deutlich hörbarem Glockengeläut aller Offenbacher Kirchen zum Zeitpunkt der Kundgebung", 14 Uhr, von 10 Minuten ein.

Das Gebet steht hier als PDF-Datei zum Download bereit. Es kann verteilt und in den Schaukästen ausgehängt werden, so dass auch die solidarisch teilhaben können, die pandemiebedingt nicht zur Gegenkundgebung gehen können.

Gebet zum Protest


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